By Silvia Heuer, Sha Liya World. Silvia is author, embodiment mentor and a visionary voice for a new era of feminine leadership.
Mini-Essay: True embodiment begins where knowledge becomes lived experience. It is easy to offer wise advice to others, yet much harder to extend the same compassion and awareness to ourselves.
There is a quiet gap between knowing and living in honesty, presence, and embodied truth.
If this topic resonates with you, you will find a deeper exploration of this very question in my book:
"The Priestess is back - The New Way to Lead your Life with Embodied Feminine Soft Power, Inner Authoriy, and Truth"
Or feel free to send me a message. Here.
I look forward to connecting.
Es gibt einen Satz, den wir fast alle schon einmal gesagt haben.
"Hör auf deinen Körper."
Das sind Momente, in denen ich plötzlich innehalten muss.
Nicht, weil das, was wir sagen, falsch wäre.
Im Gegenteil.Oft sind es wunderschöne Gedanken. Weise Sätze. Berührende Impulse.
Und doch stell sich in mir ganz leise eine Frage:
Ist das im eigenen Leben auch sichtbar?
Denn wie oft schenken wir anderen Mitgefühl und vergessen dabei uns selbst?
Wie oft erinnern wir eine Freundin daran, auf ihren Körper zu hören, während wir unsere eigenen Bedürfnisse übergehen?
Wie oft kennst du den Weg – und gehst ihn selbst gerade nicht?
Vielleicht beginnt echte Selbstführung genau dort.
Nicht beim perfekten Rat.
Sondern in dem Moment, in dem wir den Mut haben, unsere eigenen Worte auch zu unserem eigenen Zuhause werden zu lassen...
Hör auf deinen Körper.
Wann hast du diesen Satz das letzte Mal zu dir selbst gesagt?
Nicht zu einer Freundin.
Nicht zu deiner Tochter.
Nicht zu deiner Klientin.
Nicht zu deinem Parter.
Zu dir.
Denn genau hier beginnt für mich ein Thema, über das wir viel zu selten sprechen.
Wissen ist nun mal NICHT Verkörperung
Wir leben in einer Zeit voller Podcasts.
Kostenloses, frei zugänglichem Wissen.
Bücher.
Coachings.
Ausbildungen.
Zitate.
Fast jeder weiß heute, wie Selbstfürsorge theoretisch funktioniert.
Doch Wissen verändert unser Leben nicht.
Verkörperung schon.
Warum geben wir anderen oft den besten Rat?
Menschen geben machmal genau den Rat weiter, nach dem sie sich selbst sehnen.
Nicht als Heuchelei.
Sondern weil sie ihn als wahr erkennen.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum wir manchmal so gute Begleiter für andere sind...
...und gleichzeitig unsere eigenen Bedürfnisse übergehen.
Die stille Frage
Ist das in meinem Leben sichtbar?
Wenn ich über Liebe spreche..
Ist die sichtbar?
Wenn ich über Grenzen spreche...
Sind sie sichtbar?
Wenn ich über Körperbewusstsein spreche...
Wie führe ich mich selbst an einem ganz normalen Dienstagmorgen?
Nicht auf der Bühne. Nicht auf Instagram.
Sondern wenn niemand zusieht.
Verkörperung ist keine Perfektion
Das finde ich besonders wichtig.
Denn Verkörperung bedeutet nicht, niemals vom Weg abzukommen.
Verkörperung bedeuet, es zu bemerken und immer wieder liebevoll zu sich selbst zurückzukehren.
Das ist ein riesiger Unterschied.
Vielleicht braucht die Welt gar nicht noch mehr Menschen, die wissen, wie Leben funktioniert.
Vielleicht braucht sie mehr Menschen, deren Worte und Leben sich immer wieder wieder begegnen.
Nicht perfekt.
Aber ehrlich.
Denn genau dort entsteht Vertrauen.
Auch Selbstvertrauen.
Und Authentizität.
Und wertschätzende Führung.
Denn das ist Selbstführung.
Nicht durch perfekte Antworten.
Sondern durch gelebte Wahrheit.
Ein Gedanke noch
Schau heute mal nicht auf die anderen.
Sondern schau heute einmal liebevoll in den Spiegel und frage dich:
"Ist das, was ich so selbstverständlich anderen empfehle, auch in meinem eigenen Leben sichtbar?
Und wo gebe ich anderen den Rat, den ich selbst gerade hören müsste?"
Genau dann entsteht mehr Bewusstsein.
Und ich glaube, das ist viel kraftvoller als jede (Selbst-)Kritik.
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